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Frauenhaus „The Hope“

Moldawien.

„Leben schützen und unterstützen“ ist das Ziel des Frauenhauses in Nordmoldawien. Das Haus ist ein Zufluchtsort für schwangere minderjährige Frauen und schwangere Frauen aus der Prostitution, die sich in einer scheinbar ausweglosen Situation befinden. Hier erhalten sie psychologische und medizinische Hilfe und werden bis nach der Geburt begleitet.

Den Traum trägt die junge Moldawierin Anna schon lange in sich: Ein Haus für junge Frauen, die wegen ihrer Schwangerschaft von ihrer Familie verstossen wurden! Die Abtreibungsrate in Moldawien ist eine der höchsten weltweit. Viele Frauen wissen in ihrer Verzweiflung nicht, wohin sie gehen sollen, um ihr Kind auszutragen. Der Schwangerschaftsabbruch scheint eine schnelle und oftmals die einfachste Lösung. Vielen jungen Schwangeren raten die Ärzten dazu. Anna ist selber verheiratet und erwartet zusammen mit ihrem Mann ihr erstes Kind. Sie kann ihre Not nachempfinden und macht sich stark für ein Haus der Hoffnung. Nach einer zweijährigen Bauphase wird das Haus im Juni 2018 feierlich eröffnet und in Betrieb genommen.

Warum ist die Abtreibungsrate in Moldawien so hoch? Diverse Faktoren tragen zu dieser hohen Zahl bei: Zum einen erhalten Frauen von Ärzten keine psychologische Unterstützung. Sie raten minderjährigen, mittellosen Frauen zur Abtreibung, es scheint eine logische Lösung. Zum anderen ist eine Schwangerschaft von Minderjährigen für die Familie eine grosse Schande, vor allem im christlich-orthodoxen Kontext. Hinzu gibt es Frauen, die als Opfer von Menschenhandel und Zwangsprostituion oder häuslicher Gewalt schwanger werden. Die werdenden Mütter werden oftmals ausgegrenzt und verstossen. Sie haben keine Existenzgrundlage und sind einfache Opfer.

Wir schützen ungeborenes Leben!

Das Ziel des Frauenhauses ist, Frauen in schwierigen Lebenssituationen zu helfen, diese zu überwinden. Durch temporäre Unterbringung während und nach der Geburt erhalten sie praktische Hilfe und werden von Psychologinnen und Juristinnen begleitet. Dazu gehören auch klare Regeln: Rauchen, Alkohol- und Drogenkonsum sind strickt verboten. Sie erlernen einen geregelten Tagesablauf. Zusammen mit den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen des Frauenhauses erstellen sie einen Plan, der die jungen Mütter wieder in die Selbständigkeit verhelfen soll. Sie werden von Anfang an in ihrer Eigenständigkeit gefördert, für sich und ihre Kinder zu sorgen. Dazu gehören Kochen, Waschen und die Aufsicht ihrer Kinder.

Werden Sie Pate vom Frauenhaus und schenken Sie Hoffnung in scheinbar hoffnungslosen Situationen. Dank Ihrer regelmässigen Unterstützung kann ungeborenes Leben geschützt werden und junge Mütter erhalten die Möglichkeit, Halt im Glauben an Gott zu finden. Schutz, Stabilität und Bildung gehören nun zu ihrem Alltag. Als Projektpate erhalten Sie halbjährlich einen Bericht über die aktuellen Entwicklungen im Frauenhaus.

Oder spenden Sie jetzt online mit dem Spendenzweck «Frauenhaus The Hope». Herzlichen Dank!

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