• Bibel

  1. 1

Überleben in einem Gefängnis Osteuropas

Moldawien, Rumänien, Ukraine.

Die Gefängnisse in Osteuropa befinden sich in einem desolaten Zustand. Dem Staat fehlt das Geld für Sanierungen. In einer Zelle schlafen oft zehn bis 15 Insassen. Das sorgt für viel Konfliktpotential – jeder versucht zu überleben. Partner von Licht im Osten besuchen regelmässig Gefangene und schenken ihnen Lebensmittelpakete und Literatur.


Unsere Partner organisieren landesweit in den Gefängnissen Bibelstudien, Gottesdienste und Konzerte. An einigen Orten gibt es bereits ein Gebetszimmer, wo sich die Gefangenen zum Gebet und Gespräche mit dem Diakon zurückziehen können. Unsere Partner bringen ihnen auch materielle Hilfe wie Brillen, Kleider, Schuhe, Hygieneartikel, Waschmaschinen, Stühle, Büromaterial und Medikamente. In der Weihnachtszeit besuchen sie sie zusammen mit Schweizer Teams der Aktion Weihnachtspäckli. Päckli aus der Schweiz dürfen nicht ins Gefängnis gebracht werden. Dafür werden Lebensmittelpakete und christliche Literatur in transparenten Plastiksäckli abgepackt und an die Gefangenen verteilt.

Glaube im Gefängnis

Ivan flieht nach einem Verbrechen aus Moldawien nach Österreich. In vermeintlicher Freiheit lebt er unter einem anderen Namen und ist kurz davor, die Staatsbürgerschaft zu erlangen. Dann lernt er Jesus kennen. Nach und nach erkennt er, dass er für sein Verbrechen geradestehen soll. Er stellt sich den Behörden, die ihn an Moldawien ausliefern. Ivan wird zu zwölf Jahren Haft verurteilt. Im Gefängnis gründet er eine Musikgruppe und bringt interessierten Mitgefangenen das Gitarrespielen bei. Er ist ein Vorbild und motiviert seine Kollegen, auch ein Leben mit Jesus zu führen.

Endlich frei – was nun?

Die Vergangenheit hindert viele Ex-Häftlinge nach ihrer Entlassung sich wieder in die Gesellschaft zu integrieren und von ihr akzeptiert zu werden. Sie möchten ihr Leben verändern, wissen aber oft nicht wie. Wir betreuen sie in dieser Lebenslage. Einige finden einen Platz in einem unserer beiden Reha-Zentren, andere werden zuhause besucht und begleitet. Reha-Zentren: mehr lesen

shiftnavglaubenwecken