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Über 1 Mio. vertriebene Menschen im Südsudan

Südsudan.

Unsicherheit, Gewalt, Hunger. Millionen von Menschen im Südsudan und auch in der Zentralafrikanischen Republik leben seit Monaten unter schlimmen Bedingungen – weitgehend abseits der grossen Schlagzeilen.

Seit Monaten kommt es im Südsudan immer wieder zu anhaltenden, schweren Kämpfen unter verschiedenen Gruppierungen (Rebellen, Regierungstruppen, Milizen). Die Bevölkerung der betroffenen Gebiete flieht einerseits direkt vor der Gewalt, andererseits vor dem damit verbundenen Hunger. Denn in umkämpften Gebieten ist die Arbeit auf den Feldern nur noch unter grösster Lebensgefahr möglich. Auch die Zentralafrikanische Republik kommt nicht zur Ruhe. Auch hier entladen sich grosse Differenzen zwischen verschiedenen Gruppierungen gewaltsam. Rund 630‘000 Menschen leben als Vertriebene im Land. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung, 2.5 Mio Menschen benötigen Überlebenshilfe.

Hilfe bringt neue Hoffnung

In den vergangenen Monaten konnte das Hoffnungsnetz zusammen mit lokalen Partnern das Leid der Bevölkerung lindern:

Südsudan

  • Eine mobile Klinik in Amongpiny wurde organisiert, inzwischen konnte ein permanentes Gesundheitszentrum gebaut werden. Es profitieren sowohl die vertriebenen Menschen, die in der Region Zuflucht gefunden haben, als auch die lokale Bevölkerung.
  • Angestellte und Freiwillige Helfende der Klinik (Klinikleitung, Pflegende, Impfhelfer, Geburtshelferinnen und Gesundheitspromotoren) besuchten Workshops und Fortbildungen.
  • Kinder und junge Frauen wurden geimpft, Schwangere Frauen erhielten Prophylaxe gegen Malaria und Anämie.
  • Mehrere Tausend Personen wurden und werden durch Gesundheits- und Hygieneberatung erreicht.

Zentralafrikanische Republik

  • Auf dem Höhepunkt der Krise erhielten rund 6‘000 Menschen in Bangui Nahrungsmittelhilfe.
  • In einem medizinisch kaum versorgten Stadtteil von Bangui wird eine Klinik aufgebaut, die langfristig der Bevölkerung eine Grundversorgung bieten soll.
  • Die Behandlungen werden subventioniert, die Patienten leisten einen bescheidenen finanziellen Beitrag.

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