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Spital Emanuel

Moldawien.

Die beiden Tageskliniken in Chisinau und Cioburciu helfen im Bereich Medizin, Spitex und Nothilfe. Ziel des Fachpersonals ist es, Menschen in Not zu helfen. Ganzheitlich, in Wort und Tat.

Die Emanuel Kliniken behandeln mit 86 Angestellten jährlich über 60’000 Patienten. Sie sind in den Bereichen Innere Medizin, Kinderkrankheiten, Augen- und Ohrenheilkunde, Kardiologie, Dermatologie, Urologie, Gynäkologie, Physiotherapie, Zahnarzt, Seelsorge, Apotheke und Spitex tätig. Der Glaube ist neben der fachlichen Kompetenz für die Klinikleitung sehr wichtig. Jeremia 17,14 „Heile du mich, Herr, so werde ich heil“ ist der Leitsatz Tagesklinik „Emanuel“ in Chisinau.

Die Berufung leben

Die 58 Mitarbeiter der Tagesklinik versammeln sich täglich im Konferenzzimmer für eine kurze Andacht. Sie leben im „Emanuel“ ihre Berufung: Menschen in der Liebe von Jesus Christus zu begegnen, ihnen medizinisch zu helfen und Hoffnung zu schenken. Um 8 Uhr kommen die ersten Patienten. Es sind meist sozial schwache Menschen, Rentner, Invalide und kinderreiche Familien. Dank Spenden können ihnen Behandlungen und Medikamente zu ermässigten Preisen angeboten werden. Das Spital „Emanuel“ bietet mit einem Seelsorger auch geistliche Beratung an. Der Mensch soll an Körper, Seele und Geist heil werden und einen gesunden Lebensstil führen können.

Wort und Tat verbinden

Die Klinik bietet daneben auch noch weitere Aktivitäten an, um das Evangelium in Moldawien zu verbreiten. Sie organisieren Evangelisationen für Patienten, Ärzte und Krankenschwestern, Medizinstudenten und Frauen. Ziel ist es, neue Kontakte mit Menschen aus dem Gesundheitswesen zu knüpfen, sie zu schulen und ihnen von Jesus zu erzählen. Antonina erzählt ihre Geschichte: „Es ist mein erster Arbeitstag, ich vertrete eine Krankenschwester für eine kurze Zeit in der Tagesklinik. Mir ist alles noch etwas fremd, vor allem die Andacht am Morgen, das Bibellesen und das Gebet. Das habe ich zuvor noch nie erlebt. Ich staune über die gute Bibelkenntnis meiner Arbeitskollegen. Das Arbeiten macht mir Spass und das Arbeitsklima ist geprägt von Respekt, Fürsorge, Aufmerksamkeit und Freundlichkeit. Ich fühle mich schnell sehr wohl. Die Art und Weise, wie das Team hier zusammenarbeitet, beeindruckt mich. Ich erlebe, was ich über diesen Gott höre. Von einer Person bekomme ich eine Bibel, eine andere betet für mich. Mein Herz ist berührt. Bei meinem ersten Besuch der Gemeinde steht für mich fest: Ich will ein Leben mit diesem Jesus beginnen! Einen Monat später bei der Weihnachtsfeier der Klinik sind mein Mann und meine Kinder dabei. Auch er erlebt Gott und lädt ihn in sein Herz ein. Die Kinder gehen seither in die Sonntagsschule.“

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