• Arbeit

  • Schulung

  1. 1
  2. 2
  3. 3

Spitex Bethesda: ehrenamtliche PflegeProjekt_Rot

Moldawien, Ukraine.

Licht im Osten initiiert, schult und betreut 47 Spitex-Teams (39 in UA, 8 in MD) und fördert die Teamleiterinnen. Über 270 ehrenamtliche Mitarbeitende in der Ukraine und Moldawien pflegen rund 880 Patienten zuhause.

Die staatlichen Behindertenorganisationen und Sozialämter haben meist nicht genügend Mittel zur Verfügung, um den benachteiligten, schwachen oder handicapierten Menschen zu helfen. Deshalb hat Licht im Osten die Spitex Bethesda ins Leben gerufen. Kranke, behinderte, einsame und vernachlässigte Menschen erhalten durch Spitexfrauen fachgerechte medizinische Pflege, sowie geistige und praktische Hilfe in ihrer vertrauten Umgebung.

Praktische Schulung befähigt Frauen, Kranke professionell und liebevoll zu pflegen.

Pflegefachfrauen aus der Schweiz schulen Teamleiterinnen und ehrenamtliche Pflegerinnen. Licht im Osten hilft in der Aufbauphase mit Fachwissen und Finanzen. Langfristig sollen sich die Spitex-Teams unabhängig entwickeln und in die lokale Kirchenarbeit integriert werden. Wir unterstützen die Teams mit medizinischen Geräten, Hilfsmitteln und Materialien.

Lesen Sie hier den Projektbericht 2015 oder Spitex-Schulung in Moldawien 2016.

Projekt_Rot

Werden Sie Projektpate! Sie helfen damit, die Teams zu finanzieren und wichtiges Schulungs- wie auch Pflegematerial zugänglich zu machen. Sie erhalten zwei Mal jährlich einen aktuellen Bericht des Spitex-Projektes.

Mit der Spitex unterwegs in Moldawien

Ursina Schindler erzählt: „Während meiner Moldawienreise begleite ich das Spitexteam bei einigen Hausbesuchen. Die Frauen sind ganz aufgeregt. Jede möchte mir gerne ihre Patienten vorstellen. Sie besuchen die oft alten Menschen regelmässig und haben eine gute Beziehung zu ihnen aufgebaut. Ich bin beeindruckt, wie unkompliziert das Verhältnis ist und wie kompetent das Spitex-Team die Patienten auch in engen, dunklen Räumen medizinisch versorgt. Während der Pflege entstehen oft tiefe Gespräche. Ein Besuch hat mich besonders berührt. Die Frauen gehen zielstrebig auf ein kleines Häuschen zu, vor dem eine Frau, die Tochter der Patientin, bereits auf uns wartet. Durch die Küche gelangen wir in ein kleines, dunkles Zimmer. Dort wartet eine ältere Frau sitzend auf dem Bett und ist über den Besuch sichtlich erfreut. Wir setzen uns, zwei Spitex-Frauen bereiten alles vor. Die Patientin ist Diabetikerin und hat daher eine sehr langsame Wundheilung. Der Verband am Fuss wird gewechselt und die Wunde gesäubert. Dann beten wir noch für sie. Die alte Frau legt ihre Hände zusammen und sagt mit einer mehrfach leicht beugenden Geste: „Multumesc. Multumesc. Multumesc.“ Danke. Danke. Danke. Sie will so gerne wieder laufen können, damit sie die Kirche wieder besuchen kann. Der Tochter rollen Tränen über die Wangen. Sie ist gerührt von der liebevollen,  umsorgenden Pflege. Ohne die Sprache zu verstehen, aber durch Jesus im Herzen verbunden, umarme ich die Tochter.“

shiftnavglaubenwecken