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Doppelte Hilfe, Winterhilfe

Moldawien, Rumänien, Ukraine, Weissrussland, Kirgistan, Usbekistan.

Viele Menschen leben oft weit unter dem Existenzminimum. Täglich findet ein bitterer Überlebenskampf statt, besonders im Winter. Arbeitslosigkeit, Teuerung und Kälte plagen die Menschen. Unsere Partner verteilen Heiz-, Hygiene- und Lebensmittelpakete und schenken dazu eine christliche Literatur.

Lebensmittelpaket Fr. 50.-          Heizpaket (Holz, Kohle, Gas) Fr 100.-     Hygienepaket Fr. 30.-     

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Licht im Osten schenkt ganz bewusst zusammen mit der Nothilfe eine christliche Literatur. Wir wollen die Grundbedürfnisse und auch den geistlichen Hunger stillen. Die 30’000 LIO-Kalender mit schweizer Landschaftsbildern und Bibelversen in ihrer Sprache begeistern die Menschen und hängen ein Jahr lang in vielen Stuben. Die Berichte unserer Partner zeigen, dass die Doppelte Hilfe eine echte Hilfe im harten Winter ist. Ein Beispiel: Ein Vater hat seinen Kindern die Kinderbibel weggenommen und gesagt: „Mich interessiert nicht, ob die Bibel für Kinder ist, ich muss eine haben und will sie lesen.“ Wir schenkten der Familie zwei Bibeln.

Lindern Sie Not und spenden Sie jetzt online!

Lebensmittel stillen den Hunger. Das Wort Gottes tröstet und rettet.

Die Spirale der Armut

Kinder leiden am stärksten unter den Folgen der Armut. Es mangelt an Sauberkeit und guter Ernährung, dadurch werden sie oft krank. Alkohol, Aggressionen sowie seelischer und körperlicher Missbrauch beeinträchtigen die emotionale Entwicklung. Die erlebte Gewalt führt dazu, dass Kinder selber gewalttätig und aggressiv werden. Sie müssen unangemessene Arbeit verrichten oder betteln. Viele brechen ihre Schulzeit frühzeitig ab. Deshalb können sie später oft keinen Arbeitsplatz finden. Kriminalität oder Schwarzarbeit im Ausland sind oft das Ergebnis dieser Entwicklung.

Bei Erwachsenen bewirkt die Armut einen nachlässigen und hoffnungslosen Lebensstil. Einige finden sich mit ihrer ausweglosen Situation ab, andere lockt das Ausland. Viele Eltern lassen ihre Kinder in der Obhut der Grosseltern und kehren oft gar nicht mehr zurück. Das hat katastrophale Folgen für die Zurückgelassenen.

Geschichte: Es reicht einfach nicht

Die Geschichte von Familie G.: Stellen Sie sich vor, Sie leben in Rumänien. Es ist Winter und eines Ihrer Lieben ist ernsthaft erkrankt. Nun stehen Sie vor der Wahl, entweder Medikamente, Nahrungsmittel oder Heizmaterial zu kaufen. Es reicht nur für etwas. Wofür entscheiden Sie sich?

Familie G. wohnt weit ausserhalb der Stadt, mitten im Wald. Als wir sie vor einigen Jahren kennen gelernt haben, wohnten die Eltern mit den sieben Kindern in einem lehmverputzten Holzhaus mit einer Grundfläche von vier mal vier Metern. Der Vater arbeitet für ein geringes Gehalt bei der Bahn, die Mutter ist zuhause. Obwohl sie sehr fleissig und ordentlich sind und auch eigene Tiere halten, reicht ihnen das nicht zum Lebensunterhalt. So haben wir bei unseren Besuchen immer Lebensmittel und Kleider dabei. Wir ermutigten die Kinder regelmässig die Schul zu besuchen. Da sie die fünf Kilometer zu Fuss gehen müssen, blieben sie oft fern. Die achtjährige Tochter Cristina nahmen wir in unserem Wochenzentrum Casa Lumini auf. Die Wochenenden und die Ferien verbringt sie zuhause. Cristina braucht noch etwas Zeit, um sich bei uns einzuleben. Ein geregelter Tagesablauf, ein aufgeräumtes Zimmer mit einem Bett nur für sich, duschen mit warmem Wasser, reichlich Essen, Spielsachen oder ein Fahrrad sind für sie noch völlig neue Erfahrungen. Ein Schulabschluss ist eine wichtige Voraussetzung zu einem selbständigen Leben.

Vor einigen Jahren hat Familie G. begonnen, ein neues Haus zu bauen. Wir haben beschlossen, sie dabei zu unterstützen. Nun haben sie vier Zimmer und eine Küche. Unser Wunsch ist, dass die Familie durch diese Hilfe die Liebe Gottes erkennen kann.

Lesen Sie hier ein aktuelles Interview mit Cristina!

 

 

 

 

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