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Karte_BerichtEs war schon immer ein Traum von Daniel S. und Werner P., einen Hilfsgütertransport nach Kirgistan zu fahren. Die Lastwagen wurden mit Hilfsgütern von Licht im Osten beladen.

Eine schwierige Mission
Am 14. Juni sollten die Lastwagen eigentlich ins Rollen kommen. Da die Pässe noch beim letzten Visa-Büro in Bearbeitung waren, ging das Abenteuer erst zwei Tage später los. Diese Verzögerung sollte später fast sämtliche Türen schliessen. Das Vorhaben war von Beginn weg «befallen» von Tücken. Zollverzögerungen in Chiasso. Hindernisse in der Türkei. Schikanen im Iran. So mussten die Chauffeure nach Gesprächen mit dem Zollchef eine horrende Strassensteuer von umgerechnet 2’700 Euro in der Türkei zahlen. Im Iran wird die Korruption von «Fremden» noch spürbarer beim Betrachten des Benzinpreises. Ein Liter Diesel kostet ca. 18 Rappen, Iraner zahlen die Hälfte! Daniel S. fällt zudem auf: «Je weiter wir in den Osten der Türkei kommen, desto ärmer wird die Bevölkerung. Auch die Strassenqualität nimmt deutlich ab.»

«Wüstenzeiten» in Lotfabad
An der iranisch-turkmenischen Grenze in Lotfabad folgt der Höhepunkt. Es ist der 24. Juni. Bereits sind 10 Tage verstrichen. Was Daniel und Werner zu diesem Zeitpunkt nicht wissen, sie werden hier noch 213 Stunden bis zum 3. Juli bei Staub und Hitze verweilen, um dann enttäuscht zurück in die Schweiz zu reisen. Der Grund: Die Visa für Turkmenistan sind wegen der ständigen Verzögerungen abgelaufen. Nach der Heimreise bleiben nebst Frust aber die schönen Erinnerungen im Hinterkopf. Daniel beschreibt eines seiner schönsten Erlebnisse wie folgt: «Thomas war mein Glaubensfels auf dieser Reise. Mit seinen kurzen aber sehr klaren Gebeten in jeder Situation war er mir ein grosses Vorbild. Die Frage, die sich mir stellte: Wie oft steht unser Können, unsere Intelligenz und unser Stolz uns als Hindernis im Weg zu diesem kindlichen Glauben?» Thomas A. ist als Beifahrer mit dabei gewesen. Er hat bereits drei Operationen zur Bekämpfung eines Hirntumors hinter sich.

Über Umwege zum Ziel
Ein Abenteuer mit «Happy End». Die Hilfsgüter konnten von einer iranischen Spedition aus Teheran übernommen und am 3. August bei unserem Partner Bischkek abgeladen werden. Wieder einmal zeigt sich: Gottes Wege sind unergründlich. Er ist und bleibt uns treu und hört unsere Gebete! Deshalb «Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, beharrlich im Gebet».

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