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Reha-Zentren: Aus der Sucht in ein neues Leben

Ukraine, Moldawien.

Die beiden Reha-Zentren in Moldawien und in der Ukraine betreuen Strafentlassene, Alkohol- und Drogenabhängige. Unsere Partner zeigen ihnen, wie Jesus ihr Leben verändern und prägen kann. Tagesstruktur, Disziplin und Lebensgestaltung werden geschult und im praktischen Alltag und Zusammenleben trainiert.

Der Tagesablauf ist sehr wichtig. Beim Eintritt in die Reha-Phase können die Bewohner ihre Zeit schlecht planen und oft fehlt es an Disziplin. Mit einer klaren Tagesstruktur und im Zusammenleben können sie Disziplin ganz praktisch wieder lernen. In der Abendgruppe analysieren die Männer ihre Lebenssituationen, teilen ihre Gedanken des Tages und lösen Konflikte. Sie sollen dadurch offen für Veränderung bleiben, Erfahrungen teilen und Konfliktsituationen erkennen und beseitigen.

Gottes Kraft heilt und stärkt.

Die Arbeit im und ums Haus ist ein wichtiger Tagesbestandteil. Im Reha-Zentrum Eliberare Stauceni in Moldawien steht in einem kleinen Häuschen im Hinterhof eine Schuhnähmaschine aus der Schweiz. Sie ist installiert, die Bewohner werden geschult und produzieren bereits Schuhe. Im Garten werden Hasen und Hühner gehalten und Gemüse angepflanzt. Ein weiteres Projekt ist ein Treibhaus für die Aufzucht von Setzlingen. Arbeiten und Verantwortung übernehmen ist wichtig, damit die Bewohner nach der Reha wieder zuverlässig einer Arbeit nachgehen können. Oft haben sie hohe Schulden und Geldstrafen, die sie abbezahlen müssen.

Zwei bewegende Geschichten lesen Sie hier!

Unser Partner strahlt und ist stolz auf seine Jungs. Er meint: „Während der Reha-Phase werden aus den fremden Männern echte Freunde.“ Um die Freundschaften aufrechtzuerhalten, trifft sich eine Gruppe Ehemaliger ein- bis zweimal wöchentlich. Sie loben Gott zusammen, beten und lesen die Bibel. Bricht der Kontakt ab, ist es wahrscheinlich, dass das alte Leben sie wieder einholt und sie rückfällig werden. Darum nimmt sich unser lokaler Partner immer wieder Zeit für Einzelgespräche. Es besteht die Möglichkeit, nach der Rehabilitation im Baugeschäft zu arbeiten. Dank einem Kredit für Gewerbeförderung von Licht im Osten kann nun ein Team mit einem kleinen Bagger und einem Traktor Strassen- und Tiefbauarbeiten verrichten.

Aller Anfang ist schwer

Viele Strafentlassene wollen ihr Leben nach der Entlassung ändern. Sie wissen aber oft nicht wie und fühlen sich geistlich und körperlich leer. Die Vergangenheit und Schicksale der Bewohner sind tragisch und schockierend. In den Reha-Zentren bekommen die Bewohner praktische Begleitung und hören die frohe Botschaft und von der Erlösung durch Jesus Christus. Unsere Partner helfen den Bewohnern, in der Gesellschafts- und Wirtschaftswelt wieder Fuss zu fassen und eine Chance für ihre Zukunft zu bekommen. Nach ihrer Zeit im Reha-Zentrum leben viele in neuer Freiheit, gründen eigene Familien und sind Vorbilder für ihr Umfeld. Leider werden einige wieder rückfällig.

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