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Reha-Zentren: Aus der Sucht in ein neues Leben

Moldawien, Ukraine, Usbekistan.

In den vier Reha-Zentren von Licht im Osten erhalten Strafentlassene Hilfe bei ihrer Resozialisierung und Drogenabhängige die Möglichkeit, einen Entzug zu machen und suchtfrei zu leben.

Unsere Mitarbeiter leben vor, wie Jesus das Leben eines Menschen verändern kann. Viele sind selber Ex-Junkies. Tagesstruktur, Disziplin und Lebensgestaltung werden im praktischen Alltag geschult und auf Vertrauensbasis im Zusammenleben eingeübt.

Aller Anfang ist schwer

Viele Strafentlassene wollen ihr Leben nach der Entlassung ändern. Sie wissen aber oft nicht, wie das gehen soll. Ihre Vergangenheit und Schicksale sind oft tragisch und schockierend, sie fühlen sich geistlich und körperlich leer. In den Reha-Zentren erfahren die Bewohner Annahme und praktische Anleitung. Sie hören die frohmachende Botschaft von Jesus Christus. Unsere Partner helfen den Bewohnern, auf dem Arbeitsmarkt Fuss zu fassen und wieder Teil der Gesellschaft zu werden. Nach ihrer Zeit im Reha-Zentrum leben viele in neuer Freiheit, gründen eigene Familien und sind Vorbilder für ihr Umfeld. Leider werden auch einige wieder rückfällig.

Reha-Zentrum in Moldawien

Die Arbeit im und ums Haus ist ein wichtiger Bestandteil der Tagesstruktur im Reha-Zentrum Eliberare Stauceni. Eine Schuhnähmaschine aus der Schweiz ist installiert.  Nach einer erfolgreichen Einarbeitung produzieren die Bewohner selber Schuhe. Im Garten werden Hasen und Hühner gehalten und Gemüse angepflanzt. Ein weiteres Projekt ist ein Treibhaus für die Aufzucht von Setzlingen. Arbeiten und Verantwortung übernehmen ist wichtig für die positive Entwicklung der Bewohner. Damit steigen ihre Chancen, nach der Reha zuverlässig einer Arbeit nachgehen zu können. Oft haben sie hohe Schulden und Geldstrafen, die sie abbezahlen müssen.

Zwei bewegende Geschichten lesen Sie hier!

Gottes Kraft heilt und stärkt.

Unser Partner strahlt und ist stolz auf seine Jungs. Er meint: „Während der Reha-Phase werden aus den fremden Männern echte Freunde.“ Um die Freundschaften aufrechtzuerhalten, trifft sich eine Gruppe Ehemaliger ein- bis zweimal wöchentlich. Sie loben Gott zusammen, beten und lesen die Bibel. Bricht der Kontakt ab, ist es sehr wahrscheinlich, dass ihr altes Leben sie wieder einholt hat. Darum nimmt sich unser lokaler Partner immer wieder Zeit für Einzelgespräche. Es besteht die Möglichkeit, nach der Rehabilitation im Baugeschäft zu arbeiten. Dank einem Kredit für Gewerbeförderung von Licht im Osten kann nun ein Team mit einem kleinen Bagger und einem Traktor Strassen- und Tiefbauarbeiten verrichten.

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