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Nothilfe COVID-19

Viele Hilferufe aus Osteuropa gehen bei uns ein. Das Coronaviurs kennt keine Grenzen. Besonders die armen Menschen in Moldawien, Rumänien und der Ukraine trifft es hart. Marode Wirtschaft, schwaches Gesundheits- und Sozialsystem führen viele alte Menschen und kinderreiche Familien an ihre Grenzen.

Gelebte Nächstenliebe: Wir helfen schnell, unkompliziert und wirkungsvoll. Jeder Betrag hilft uns, damit wir weiterhelfen können: https://lio.ch/spenden-helfen/online-spenden/

 

Not lindern im Winter

Der Winter steht vor der Tür. Damit wird die Not in Osteuropa noch grösser. Dank der unkomplizierten Hilfe mit 140 Tonnen Teigwaren, ausgewogenen Lebensmittelpaketen und Holz oder Kohle lindern unsere Partner die Not des Winters. Mit Ihrer Spende schenken Sie praktische Nächstenliebe, damit wir schenken können. Vielen Dank!

 

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Nothilfe Covid-19 in 4 Phasen

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Phase 1: 20000 Lebensmittelpakete

Lebensmittelpakete und frisches Brot aus unseren Bäckereien

Wir haben am 30. März 20 eine Soforthilfe mit unseren 50 lokalen Partnern im Bereich Nothilfe gestartet. Dmitrij, unser Partner in der Ostukraine, berichtet: «Die Situation ist schwierig. Menschen geraten in Panik. Wir bekommen enorm viele Anrufe von Notleidenden. Mitglieder aus der Gemeinde packen tatkräftig mit an und verteilen die Lebensmittelpakete und Brote.»

  1. Unser Missionar Andrej berichtet von seiner Verteilung der Lebensmittelpakete: «Einen Besuch vergesse ich so schnell nicht wieder. Eine junge Frau öffnet die Tür. Sie selber hat einen Sohn. Dann kommen sechs weitere Kinder neugierig zur Tür. Ihre Mutter starb im Dezember an einer Infektion während der Schwangerschaft. Nun leben sie bei ihrer Tante.»
  2. Ab Mitte März schloss die Regierung in Moldawien alle Schulen. Das hatte Konsequenzen für das Kindertageszentrum in Svetli. Die Kurzzeiterin Caroline, die unser lokales Team unterstützt, schreibt: «Es ist so schön, die Freude und Dankbarkeit in den Gesichtern der Menschen zu sehen, wenn wir ihnen das Paket übergeben. Aber es macht auch traurig, unter was für Umständen Familien und besonders alte Leute leben müssen. Letzte Woche durften wir 60 Pakete verteilen und nächste Woche werden es 100 sein.»
  3. Iurie aus Chisinau, Moldawien, geht zu einem Haus. Ein älterer Herr öffnet die Tür und fragt: «Wer bist du und warum bist du gekommen?». Unser Partner erklärt ihm, dass Gott seine Nöte kennt und er ihm helfen will mit Lebensmitteln. Der ältere Mann schaut ihn an und beginnt zu weinen: «Gott kennt meine Nöte… Meine Frau ist in Italien. Sie hat ihren Job verloren. Jetzt haben wir kein Geld, nicht einmal um Essen zu kaufen. Danke viel Mal!»
  4. Eine Grossmutter kümmert sich um ihre Enkelkinder, doch seit einem Monat hat sie keine Arbeit mehr. Das nötige Einkommen fehlt. Wie schön war die Überraschung, als unsere Partner ihr ein Lebensmittelpaket überreichten: «Gott hat uns durch euch dieses Essen geschenkt!»

Phase 2: 135 Tonnen Kartoffeln

Gerade noch rechzeitig!

Die Trockenheit verteuert die Lebensmittel und Kartoffeln sind um 30% teurer geworden. Darum hat Licht im Osten 135 Tonnen Kartoffeln eingekauft und unsere lokalen Partner verteilen diese in der Ukraine und in Moldawien.

Unser Partner aus der Ostukraine schreibt: «Gestern haben wir in drei Dörfern Lebensmittel, Brot und Kartoffeln verteilt. Wir wussten, wie sehr die Menschen auf Lebensmittel angewiesen sind, besonders auch auf die Kartoffeln. Aber wir hätten nie gedacht, dass sie sich mehr über die Kartoffeln freuen, als über das frische Brot! Die meisten Menschen haben die Kartoffeln vom letzten Jahr bereits gegessen und die neuen Kartoffeln sind noch nicht gewachsen. Deswegen kommt eure Hilfe gerade rechtzeitig! Die Menschen sind überglücklich, dass wir ihnen Kartoffeln bringen. Herzlichen Dank!»

Phase 3: Schule ermöglichen

Endliche wieder Schule!

Covid-19 hat viel verändert und die Kinder von Rumänien bis Zentralasien sind bei der Einschulung in diesem Jahr mehr denn je auf Hilfe angewiesen. Denn viele Familien haben ihre Arbeit verloren und selbst für das Notwendigste fehlt das Geld. Vom Staat ist wenig Hilfe zu erwarten. Die andauernde Pandemie verschärft die ganze Situation und die strengen Schutzmassnahmen isolieren die Kinder und ihre Familien noch zusätzlich. Nachdem die Schulen so viele Monate geschlossen waren, freuen sich die Kinder umso mehr wieder in die Schule zu gehen und sich mit Schulkameraden zu treffen und zu lernen. Doch dafür braucht es Kleider, Schuhe, Schulsack und Schulmaterial, andernfalls darf man nicht am Unterricht teilnehmen. Für uns etwas Selbstverständliches, für viele Kinder im Osten ist der Schulbesuch nur dank der Unterstützung von Licht im Osten und unseren Partnern möglich.

Im September haben die Schulen endlich wieder gestartet, doch der Unterricht findet nur in Halbklassen statt. Die eine Hälfte geht eine Woche lang zu Schule und die andere Hälfte sollte zu Hause online lernen. Vor allem die jüngeren Kinder verwirrt das sehr und sie finden nicht richtig in den Schulalltag hinein. Dazu kommt, dass gerade diese Familien oft gar keinen Internetzugang haben.

 

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