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Casa Gratiei: das Haus der Gnade

Rumänien.

Das Tageszentrum „Casa Gratiei“ (ausgesprochen Grazjei) in Bacon liegt in den Ausläufern der Ostkarpaten. Casa Gratiei bedeutet Haus der Gnade. Und genau das soll es sein: ein Ort, wo Kinder Annahme und Liebe erfahren und auf die unermessliche Gnade Gottes hingewiesen werden.

41 Kinder im Tageszentrum 27 Kinder erhalten zusätzlich Material zu Schulbeginn

Seit 2016 leiten das junge Ehepaar Enikö und Rudolf das Tageszentrum. Kinder aus Bacon und Racos erhalten einen Schulsack gefüllt mit Etui, Heften, Schreibwaren, Schuhen und Trainingsanzug. Rund 70 Kinder können so jedes Jahr eingeschult werden. In Bacon wird von Dienstag bis Freitag von 15.00 bis 18.00 Uhr eine Aufgabenhilfe angeboten. Da über 80% der Eltern Analphabeten sind und ihren Kindern beim Lesen und Schreiben nicht helfen können, ist die regelmässige Aufgabenhilfe eine enorme Unterstützung. Die Kinder erhalten Hilfe bei den Hausaufgaben, ein leckeres «Zvieri» und Aufmerksamkeit und Liebe vom jungen Ehepaar. Die Beziehungen zu den Kindern vertiefen sich und dadurch auch der Kontakt zu den Eltern, die diese Hilfe sehr schätzen. Das Ehepaar Enikö und Rudolf werden auf Ende 2019 ihren Dienst beenden und weiterziehen. Eine Übergangslösung ist bereits gefunden, ein neues Ehepaar soll möglichst bald eingesetzt werden.

Werden Sie Projektpate vom Casa Gratiei und ermöglichen Sie Romakindern den Zugang zur Bildung und Geborgenheit. Als Projektpate erhalten Sie halbjährlich einen Bericht über die aktuellen Entwicklungen im Zentrum.

Über 80% der Eltern sind selber Analphabeten

Geschichte

Barna und Leona Csékis Herz schlägt für die Roma. In ihrer Region leben die Roma getrennt vom Rest der Bevölkerung. Die Roma leben dort in ärmlichen und schwierigen Verhältnissen. Barna und Leona investieren sich seit vielen Jahren in verschiedenen Sozial- und Gemeindeprojekten und führen jedes Jahr Kinderfreizeiten durch. Seit 2016 erhalten sie Unterstützung von unseren neuen Partner Enikö und Rudolf. Das Ehepaar leitet zum ersten Mal unser Schulprojekt Schule ermöglichen. Jedes Kind erhält einen Schulsack gefüllt mit Etui, Heften, Schreibwaren, Schuhen und Trainingsanzug. Insgesamt werden 43 Kinder aus zwei Dörfern eingeschult (das heisst mit Schulmaterial versorgt). Im Jahr 2018 sind es bereits 60 Kinder. Neben der Einschulung werden seit dem Sommer 2017 Schulkinder auch nach dem Unterricht gefördert.

„Was mir hier am besten gefällt, ist, dass Rudolf und Enikö nett zu mir sprechen, auch wenn ich etwas nicht richtig mache.“

„Ich mag es hier, denn hier wird nicht andauernd gestritten. Zuhause streiten Mama und Papa so oft!“

„Ich liebe es hier zu sein, weil ich mich nicht um meinen kleinen Bruder kümmern muss.“

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