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Schule ermöglichenProjekt_Blau

Moldawien, Rumänien, Ukraine.

Licht im Osten ermöglicht über 3275 Kindern in der Ukraine, in Moldawien, Rumänien und Zentralasien den Schulbesuch der Unter- und Mittelstufe. Denn Schulbildung ist das Tor für eine bessere Zukunft. Wir investieren in Kinder aus armen Familien, deren Eltern selber ohne Schulbildung und oft arbeitslos sind – wo das Geld für Schulmaterial einfach fehlt.

Endlich wieder Schule

Covid-19 hat viel verändert und die Kinder von Rumänien bis Zentralasien sind bei der Einschulung in diesem Jahr mehr denn je auf Hilfe angewiesen. Denn viele Familien haben ihre Arbeit verloren und selbst für das Notwendigste fehlt das Geld. Vom Staat ist wenig Hilfe zu erwarten. Die andauernde Pandemie verschärft die ganze Situation und die strengen Schutzmassnahmen isolieren die Kinder und ihre Familien noch zusätzlich. Nachdem die Schulen so viele Monate geschlossen waren, freuen sich die Kinder umso mehr wieder in die Schule zu gehen und sich mit Schulkameraden zu treffen und zu lernen. Doch dafür braucht es Kleider, Schuhe, Schulsack und Schulmaterial, andernfalls darf man nicht am Unterricht teilnehmen. Für uns etwas Selbstverständliches, für viele Kinder im Osten ist der Schulbesuch nur dank der Unterstützung von Licht im Osten und unseren Partnern möglich.

Im September haben die Schulen endlich wieder gestartet, doch der Unterricht findet nur in Halbklassen statt. Die eine Hälfte geht eine Woche lang zu Schule und die andere Hälfte sollte zu Hause online lernen. Vor allem die jüngeren Kinder verwirrt das sehr und sie finden nicht richtig in den Schulalltag hinein. Dazu kommt, dass gerade diese Familien oft gar keinen Internetzugang haben.

Auf die Frage, was sie eines Tages werden will, antwortet Anja ganz schüchtern „Ärztin“ und lächelt leicht verlegen. Sie ist erst sieben Jahre alt, doch sie hat schon eine Vision für ihr Leben: Sie will Menschen helfen und sie heilen. Aufgewachsen in einer einfachen Walachen-Siedlung ohne die grundlegende Infrastruktur hat sie früh gelernt, wie wichtig medizinische Versorgung ist. Unserem Kamerateam erzählt sie es nur nicht so gerade heraus, wie der eigenen Familie. Ihre Eltern kennen die Träume ihrer Kinder gut. Immer öfters erzählen die Kinder von ihren Plänen für die Zukunft, seitdem sie die Schule besuchen. Dies ist dank unseres Projektes „Schule ermöglichen“ möglich. Die Kinder erhalten die Grundausstattung für die Schule: einen Schulsack aus der Schweiz, Schulbücher, Schreibzeug, Schulhefte, Sportsachen und je nach Land schöne Schuhe und Kleider oder eine Schuluniform. Ohne diese könnten sie nämlich die staatliche Schule in der Ukraine nicht besuchen, die Kosten für die Schulsachen, samt Schuluniform haben die Eltern zu tragen.

Ich darf zur Schule gehen. Mulcumesc! Spasibaaaa!

Anjas Mutter berichtet mit einem Hauch Stolz in ihrer Stimme, wie verantwortungsbewusst und fleissig ihre Anja ist. „Wenn ich sie in den Laden schicke, um kleine Einkäufe für die Familie zu machen, bringt sie mir immer das Restgeld zurück und gibt es nicht für ihre eigenen Wünsche aus.“ Die ganze Familie ist glücklich, dass die zwei älteren Kinder zur Schule gehen dürfen. Serioja, Anjas um ein Jahr älterer Bruder, hat auch schon Pläne, wenn er gross wird. Er will Baumeister werden und für alle Häuser bauen. Den Eltern ist es besonders bewusst, dass der Schulbesuch ein Privileg für die Kinder ist. Beide haben selbst sehr viel Schweres in der Kindheit erlebt. Die grosse Armut erlaubte es ihnen nicht, einen Beruf zu erlernen. Anjas Mutter ist Analphabetin und will, dass ihre Kinder es eines Tages besser haben. Mit dem Einsatz, den Anja und Serioja zeigen, haben sie beste Chancen dafür.

Mit Fr. 100.– kann ein Kind wie Anja ein Jahr lang die Schule besuchen.

Die Teams unserer Tageszentren kennen durch ihre Freizeitaktivitäten, Sommercamps und die Zusammenarbeit mit Sozialämtern die ärmsten Kinder im Umfeld. Gezielt werden Kinder ausgewählt, die aus finanziellen Gründen die Schule nicht besuchen können. Ab der zweiten Klasse werden jeweils die fehlenden Schul- und Sportsachen, Kleider und Schuhe ergänzt. Das entsprechende Schulmaterial wird im jeweiligen Heimatland der Kinder eingekauft. Für manche Partner werden die Uniformen speziell in einer Näherei aus dem Projekt „Gewerbeförderung“ und die Schuhe im Reha-Zentrum „Eliberare“ in Moldawien angefertigt. 

Jetzt Projektpate werden!Projekt_Blau

Investieren auch Sie in die Zukunft der Kinder. Mit Fr. 100.– ermöglichen Sie einem Kind ein Jahr lang eine Schuluniform, Schulbücher, Schreibzeug und Schulhefte, Begleitung der Kinder und der Familien. Sie erhalten zweimal im Jahr einen Bericht über die aktuellen Entwicklungen im Projekt.

Sammelaktion „Dein Schulsack hilft“

Haben Sie noch einen gut erhaltenen Schulsack auf dem Dachboden oder im Keller?
Unsere Vision mit der Sammelaktion „Dein Schulsack hilft“ ist es, in der Schweiz Schulsäcke zu sammeln und so noch mehr Kinder zur Schule zu schicken. Wir sind überzeugt: In vielen Schweizer Schultheken steckt grosses Potenzial ein weiteres Mal Kinderaugen zum Leuchten zu bringen und eine Chance auf eine bessere Zukunft zu sichern. Erfahren Sie hier mehr über die Sammelaktion „Dein Schulsack hilft“ und bringen Sie Ihren Schulsack gefüllt oder leer an eine unserer Hilfsgüter-Sammelstellen.

 

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